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Die Geschichte der Briefmarke

Die Geschichte der Briefmarke.

Bevor es die erste Briefmarke gab, war es üblich das Beförderungsgeld vom Empfänger zahlen zu lassen, was mit einigen Problem verbunden war. Mann wuste einerseits nicht ob der Emfänger genug Geld hatte, um sich den Brief leisten zu können, andererseits wollte man dem Empfänger dies auch nicht zumuten, deshalb schrieb man einfach nicht.

Ein gewisser James Chalmers, ein schotticher Druckereibesitzer, hatte die Idee zu ersten Briefmarke, indem er ein Stück Papier mit einem Penny bedruckte, diesen ersten Entwurf, der übrigens bereits gummiert war, sandte er ans Parlament in London. Dort übernahm Sir Rowland Hill, der offiziell als Erfinder der ersten Briefmarke gilt, die Idee. Er entschied für die erste Briefmarke eine Vorlage einer bereits existierenden Gedenkmünze zu nehmen mit dem Bildnis der Königin. So entstand am 06.05.1840 die erste 1 Penny Briefmarke mit dem Abbild von Königin Victoria.

Ab diesem Moment konnte der Absender die Kosten für den Briefversandt übernehmen, was einen starken Aufschwung des Postversandes bewirkte.

Klassische Briefmarken

Alle Briefmarken von 1840 bis zum ersten Weltkrieg sind als klassische Briefmarken zu bezeichnen. Die Erhaltungszustände dieser Marken werden anderes bezeichnet als Marken der Neuzeit. So werden von vielen Sammler aber auch von Händlern die Begriffe Pracht, Fein und auch Luxus für Marken nach 1914 benutzt was allerdings falsch und Unsinn ist. Man setzt bei klassischen Marken andere Qualitätsmerkmale voraus. Hier einige Begriffe.

  • Fein/feinst: Durchschnittliche Erhaltung, kleine Fehler sind vorhanden, dünnes Papier, helle Stellen Zähnung unregelmäßig.
  • Prachterhaltung: Normale Erhaltung, entspricht der Katalog Anforderung und dem Katalogpreis, normaler Stempel gut zu erkennen.
  • Kabinetterhaltung:Fehlerfreies Stück bildlich überdurchschnittliches Aussehen, sehr sauber Stempel, sauberes Markenbild, keine Fehler.
  • Luxuserhaltung:Absolut fehlerfreie Marke, sehr klare und frisch wirkenden Farben. Sehr saubere und gleichmäßige Zähnung, bei geschnittenen Marken, allseits breitrandig, klare saubere und lesbare Stempel ( Ort und Nummer ). In ungebrauchtem zustand voller Originalgummi. Bei der Luxuserhaltung können Preise vom vielfachen des Katalogwertes erzielt werden.
Der Begriff Falz hat bei klassischen Briefmarken natürlich eine andere Wertvorstellung wie bei Marken aus der Moderne, einfach weil es so gut wie kleine Marken vor 1914 mehr ohne Falz gibt. Sollten wie es bei den Brustschilden hin und wieder mal vorkommt, welche auf dem Markt erscheinen werde astronomische Preise dafür bezahlt.

Moderne Marken

Ich bezeichne alles als moderne Marken was nach 1915 auf den Markt gekommen ist. Um hier eine dauerhaft wertvolle und beständige Sammlung zu bekommen, sollte man auf folgendes achten. Nur postfrische Marken sammeln, die eine gute Zähnung haben, der Gummi sollte einwandfrei sein und keinen Falz besitzen. ( es gibt bis 1945 noch einige wenige Marken die auch mit Falz noch sammelwürdig sind ) Darauf achten das die Marken nicht nachgezähnt oder reperariert sind. Bei gestempelten Marken ist zu achten: Auf saubere Stempel man sollte das Datum und den Ort der Abstemplung erkennen, auf gute Zähnung.

Da sehr viele Marken, nachgummiert, Falz entfernt, nachgezähnt, reperariert und nachgestempelt werden, sollten nur von einem BPP Prüfer geprüfte Marken über einem Katalogwert von 50 Euro erworben werden.



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